Nr. 25, 12. Oktober 2007

Ein Augenzeugenbericht vom Bundesplatz
Linke Chaoten-Brut
Von Thomas Fuchs, Grossrat, Niederbottigen/Bern

Der Berner Grossrat und "Schweizerzeit"-Kolumnist Thomas Fuchs war an der SVP-Kundgebung vom 6. Oktober auf dem Berner Bundesplatz direkt den feigen Attacken von linken Gewalttätern ausgesetzt. Anstelle seiner Kolumne "Bärentatze" veröffentlichen wir seinen Augenzeugenbericht über den linken Mob in der Bundeshauptstadt.

Ich bin im höchsten Masse aufgewühlt und höre "einer Gruppe von rund dreissig Linksautonomen gelang es, auf den Bundesplatz zu gelangen und dort die SVP-Stände kurz und klein zu schlagen". So lapidar der Kommentar vom Schweizer Fernsehen. Am 6. Oktober 2007 organisierte die SVP Schweiz einen Festumzug vom Bärengraben zum Bundesplatz. 10'000 Frauen und Männer wollten mit Musik, Treichlern, Fahnen einen schönen Familientag erleben nach dem Motto "Einstehen für die Schweiz - SVP wählen". Aber es kam ganz anders: Bereits zu früher Stunde bewegten sich Linksautonome, die bereits optisch abschrecken und erschreckend wirkten, in der Berner Innenstadt. Die meisten Banken hatten ihre Fensterfronten mit Holz verschalt und teilweise sogar die Leuchtschriften entfernt. Man bereitete sich auf eine gewalttätige unbewilligte Demo der Linken und Grünen vor.

Als sich am frühen Nachmittag dann der SVP-Festzug in Gang setzte, wurde er bereits nach der Nydeggbrücke von Linkschaoten gestoppt. Brennende Strassensperren aus Material der umliegenden Geschäfte (Sonnenschirme, Stühle usw.) verhinderten ein Fortkommen. Zu diesem Zeitpunkt waren zusammen mit mir mehrere Hundert Leute auf dem Bundesplatz und hörten friedlich den stimmigen Tönen der Brassband Berner Oberland zu. Direkt auf dem Bundesplatz waren vor allem ältere Leute, Menschen die nicht gut zu Fuss waren, Mütter mit Kindern und viele spontane Besucher und Touristen.

Orte des Schreckens

Innert Sekunden wurde dann dieser Ort zu einem Ort des Schreckens und des Grauens. Durch die Bundesgasse kamen völlig überraschend 150 bis 250 vermummte Linkschaoten. Notabene genau dieselben Leute, welche die Polizisten auf Geheiss von oben nach einer erfolgreichen Einkesselung wieder freilassen mussten. Die meist jungen Chaoten bewarfen die spielende Musik mit Pflastersteinen, mit Eisenstangen, und anderen Wurfgegenständen. Die Infostände der SVP wurden umgekippt; die Betreuer der Stände mussten dann unter den Ständen hervorkriechen und fliehen. Die Vermummten zerstörten anschliessend die Stände vollständig und zündeten Zeitungen und Werbematerial an. Der Verpflegungsstand der Firma Bell wurde zerrissen, Brötli und Bratwürste auf den Boden geworfen, das Personal in die Flucht geschlagen, die Geldkasse gestohlen und der Lieferwagen in Brand gesteckt. Eine überdimensionale Milchkanne mit drei Verkaufsdamen im Innern wurde mit Inhalt hemmungslos umgeworfen. Schäden an Leib und Leben wurden ganz bewusst nicht nur in Kauf genommen, sondern waren beabsichtigt.

Linker Terror

Die verbalen Rufe der Meute sind nicht abdruckwürdig. Als die ersten Flammen aus dem Wageninnern eines Lieferwagens in die Luft schossen, applaudierten die Autonomen und gröhlten Parolen gegen die SVP. Mit Absperrgitter, Kehrichtkübeln und Esstischen ging die hinterhältige wilde Meute auf betagte Leute und gar auf Kinder los. Menschen rannten schreiend umher, riefen nach der Polizei, versteckten sich unter der Bühne und hinter Autos vor dem Steinehagel. Der Terror ging dann weiter, als diese "Menschen" bemerkten, dass keine Polizei einschritt. Musikinstrumente wurden zerstört, Lautsprecheranlagen zerschlagen, das Rednerpult auf den Platz geworfen, Schilder der Vereinigung "Pro Libertate" wurden als Stichgegenstände eingesetzt, Autoscheiben und Fenster der Banken gingen zu Bruch.

Nach mehr als fünfzehn Minuten dann - endlich - eine erste Polizeitruppe in Kampfmontur, welche aufgrund eines krassen Fehlentscheides des Kommandos in die Altstadt abgezogen wurde und damit den Bundesplatz absolut unverantwortlich und bewusst schutzlos liess. Die Sanität brachte teilweise schwer verletzte Leute ins Spital und die vor Ort tätigen Samariter verarzteten Schnittwunden und Wurfverletzungen.

Ich schäme mich zutiefst für dieses Land, für das Verhalten von linken Mitbürgerinnen und Mitbürgern und für die verlogene und feige hinterlistige rot-grüne Regierung der Bundeshauptstadt. Nicht einmal die vernünftige, wenn auch späte Reaktion einer jüngeren Frau auf einem Fahrrad kann mich beruhigen: Sie meinte, am 21. Oktober würde sie nach diesem Tag als klar Linke das erste Mal SVP wählen gehen.

Billige Ausreden

Aber in Bern dürfte sich kaum etwas ändern, sofern nicht Tausende auch so handeln. Das Polizeikommando wird alles als angemessen beurteilen, Stadtpräsident Alexander Tschäppat wird die Vorfälle bedauern aber nicht zurücktreten (wie dies in jedem andern Land der Fall wäre), der Polizeidirektor Hügli wird - wie in der FDP üblich - immer eine billige Ausrede finden und die Reitschule wird weiterhin jährlich fast eine Million Steuerfranken beanspruchen, die Hausbesetzerszene wird weiterhin Nachbarn ärgern, Gesetze missachten und fremdes Eigentum zerstören und missbrauchen und Linke und Grüne werden die Schuld der SVP in die Schuhe schieben. Weiter kann ich hier leider nicht schreiben, denn es wäre ehrverletzend und vor allem rechtlich strafbar. Bleibt also doch nur die Hoffnung, dass auch die letzten Naiven und Romantiker nun gemerkt haben, dass es später als fünf vor zwölf ist in unserer Schweiz.

Thomas Fuchs

Unzensurierte Videos über die Gewalt in Bern sehen Sie auf www.svp.ch.