Nr. 25, 17. Oktober 2002
Das
gab es bisher noch nie
Hilfswerke als Abstimmungskämpfer
Sie fordern zur Diskussionsverweigerung auf, sie wollen den «Blick» mobilisieren, sie schreiben Predigten für Pfarrer und sie leben von Spenden und von Bundesbeiträgen.
Solche «Handlungsanleitungen»
sind einem Strategiepapier zu entnehmen, welches die Verwerfung der SVP-Initiative
«gegen Asylmissbrauch» zum Ziel hat. Pikant: Das Papier stammt
weder von einer Partei noch von einem politischen Komitee. Als Abstimmungskämpferin
profiliert sich damit vielmehr die «Schweizerische Flüchtlingshilfe».
Auszüge aus diesem unzimperlichen Strategiepapier (es umfasst total 37
Seiten) sind hier in Faksimile abgebildet. Die «Schweizerische Flüchtlingshilfe»
will also:
1. Den Abstimmungskampf
der SVP um jeden Preis als «schmutzig» hinstellen obwohl
die SVP einzig und allein das Versagen der Bundesbehörden gegenüber
dem tausendfachen Asylmissbrauch aufs Korn nimmt.
2. Ein umfassendes Netzwerk
nach dem Motto «Alle gegen die SVP» knüpfen. Offen wird z.
B. Ellen Ringier angepeilt, die den «Blick» in die Kampagne einspannen
soll.
3. Allen Pfarrern Predigt-Texte vermitteln und damit auch die Kanzeln der Kirchen für den Abstimmungskampf motivieren. Wir überlassen die Schlussfolgerungen zu solchen «Kampfmethoden» der Flüchtlingshilfe unseren Lesern. Wir stellen nur fest: Die Mittel für diesen Abstimmungskampf der Flüchtlingshilfe stammen aus Spenden und aus Zuweisungen des Bundes. Ob die Spender für die Zweckentfremdung ihrer Gaben wohl je angefragt worden sind? S