Nr. 25, 27. Oktober 2000
«Schwerste Krawalle
in Luzern seit Jahrzehnten»
Die verschwiegene Strassenschlacht
Am 14. Oktober 2000 kam es in und vor dem Bahnhof Luzern gemäss Polizeiangaben zu den «schwersten Krawallen, die Luzern in den letzten Jahrzehnten erlebt hat». Eine Gruppe von siebzig Personen ging mit Steinen und Eisenstangen auf Fussballfans los und lieferte anschliessend der Polizei eine Strassenschlacht. Medien haben das Ereignis verharmlost oder verschwiegen; bei den Angreifern handelte es sich um Jugoslawen.
Unglaubliches geschah am 14. Oktober 2000 im Luzerner Bahnhofsareal: Eine Horde von siebzig mit Steinen und Eisenstangen bewaffneten jungen Männern aus Ex-Jugoslawien stürzte sich auf Basler Fans, die nach dem Fussballspiel Luzern-Basel den Zug besteigen wollten. Die sofort eingesetzte Polizei, die sich schützend vor die attackierten Fans stellte, wurde massiv mit faustgrossen Steinen, Flaschen, schweren Eisenstangen und sogar Velosätteln beworfen. Die Ausschreitungen eskalierten auf dem Bahnhofplatz zu einer eigentlichen Strassenschlacht. Eine Polizistin mit einem durch eine Eisen- stange zugefügten Kopfschwartenriss und ein von einer Bierflasche im Gesicht getroffener Polizist mussten ins Spital eingeliefert werden. Es kam zu erheb- lichen Sachschäden. Laut Polizeiangaben wurden zum erstenmal überhaupt in der Geschichte der Luzerner Polizei Gummigeschosse eingesetzt. Es habe sich bei den Angriffen der Jugoslawen um die «schwersten Krawalle, die Luzern in den letzten Jahrzehnten erlebt hat», gehandelt.
Mit Ausnahme der Luzerner Lokalpresse berichteten die Medien nicht oder bloss mit Kurzmeldungen über das spekta- kuläre Ereignis. Der «Blick» etwa, der ganzseitige Reportagen mit grossformatigen Fotos veröffentlicht, wenn irgendwo eine Handvoll betrunkener pubertierender Kahlköpfe einen Ausländer anrempeln oder den rechten Arm in die Höhe strecken, widmete der Luzerner Strassenschlacht ganze sieben Zeilen. Andere Blätter, etwa der «Tages-Anzeiger», übernahmen eine dürre Agenturmeldung. Dass es sich bei den siebzig militanten Chaoten um Jugoslawen handelte, wurde nicht erwähnt. Offensichtlich soll in der Berichterstattung nicht vorkommen, was nicht sein darf. Die erschreckende Gewaltbereitschaft der multikulturellen Gesellschaft ist ein Thema, das von den politisch weitgehend gleichgeschalteten Schweizer Medien systematisch zu Tode geschwiegen wird.
TM