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Der
aktuelle Frontseitenkommentar von Chefredaktor Ulrich Schlüer vom 3.
September 2004
Die Konsequenzen von Masseneinbürgerungen
Muslimisierung
Selbst Bundes-Funktionäre
behaupten, die Vorlagen zur erleichterten und automatischen Einbürgerung
junger Ausländer seien deshalb dringend nötig, weil die Schweizer
bezüglich Einbürgerung notorisch kleinlich, ja knausrig seien. Eine
Behauptung, die unwahrer nicht sein könnte. In Wahrheit ist die
Schweiz Spitzenreiterin bezüglich Einbürgerungen. Eine zuverlässige
Statistik für die ganze Welt scheint zwar nicht zu existieren. Aber für
Europa - dort, wo auch genau gezählt wird - existiert eine solche Statistik.
Kein anderes Land in Europa bürgert Jahr für Jahr - wie die Schweiz
- pro tausend Einwohner fünf Neubürger ein. Die jährlich nahezu
vierzigtausend in der Schweiz neu eingebürgerten Personen entsprechen
der Einwohnerzahl des Kantons Nidwalden. Es braucht keine zehn Jahre, bis
die Zahl der Neubürger die Einwohnerschaft der Stadt Zürich zahlenmässig
übertrifft. Kein Land Europas verfährt grosszügiger - oder
verschwenderischer!
Doch selbst Bundes-Funktionäre glauben, den Schweizern immer wieder -
eindeutig wider besseres Wissen - den Vorwurf der Knausrigkeit bezüglich
Einbürgerungen um die Ohren schlagen zu müssen.
Dem Schweizervolk werden noch andere, brisante Tatsachen in Zusammenhang mit
der Einbürgerungsfrage verschwiegen: Dass fast alle Neubürger Doppelbürger
werden - weil niemand von den Einzubürgernden verlangen darf, ihr ererbtes
Bürgerrecht abzugeben, wenn sie den Schweizer Pass erhalten. In Deutschland
müssen Neubürger auf ihr altes Bürgerrecht verzichten. In der
Schweiz nicht!
Und ein absolutes Tabu ist, dass via forcierter Einbürgerungen nachweisbar
eine rasche Muslimisierung der Schweiz stattfindet. Von 1990 bis 2000 verdoppelte
sich die Zahl der muslimischen Einwohner in der Schweiz - von 152 000 auf
310 000. Dieser massive Anstieg beeinflusst zunehmend die Einbürgerungszahlen
- auch wenn sie der Bevölkerung verheimlicht werden. Jetzt muss sie der
Stimmbürger daraus ableiten, dass Neubürger (in Wahrheit Doppelbürger)
aus Serbien-Montenegro (dazu gehören alle Kosovaren) einerseits, aus
der Türkei anderseits in fast allen Gegenden der Schweiz
zunehmend an der Spitze stehen.
Tatsachen, welche Bundesbehörden und Einbürgerungs-Fanatiker glauben
unterschlagen zu können.
Ulrich Schlüer