Nr. 16, 28. Juni 2002
USA: Widerstand gegen zunehmende Einwanderung
Die in Washington domizilierte Bürgeraktion «Americans for Immigration Control» bündelt den in den USA wachsenden Widerstand gegen die zunehmende Einwanderung.
Die meisten (legalen und illegalen) Immigranten aus Lateinamerika, besonders aus Kuba, betreten amerikanischen Boden im US-Bundesstaat Florida. Deshalb konzentriert die Bürgeraktion «Americans for Immigration Control» ihre Anstrengungen derzeit auf bewusstseinsbildende Arbeit in diesem Bundes- staat.
Gearbeitet wird mit an breiteste Kreise gestreuten Fragebogen. Mit entsprechend gezielten Fragen sollen Bürger und Steuerzahler auf die mit der zunehmenden Immigration verbundenen Probleme und Kosten aufmerksam gemacht werden. Zum Beispiel werden Fragen gestellt,
- ob allen
Befragten bewusst sei, dass Arztkonsultationen der Immigranten 64 Prozent
über dem ameri- kanischen Durchschnitt lägen;
- ob den Steuerzahlern bewusst sei, dass die USA an Arbeitslosenunterstützung
an Immigranten jähr- lich rund 133 Milliarden Dollar (!) ausgeben würden;
- ob sich die Befragten der Tatsache bewusst seien, dass 25 Prozent der Gefangenen
in amerikani- schen Gefängnissen Immigranten seien ein Anteil,
der den Bevölkerungsteil der Immigranten weit überschreitet;
- ob bekannt sei, dass vor allem das Delikt Autodiebstahl stark von Immigranten
geprägt sei;
- ob die Befragten wüssten, dass die USA jährlich 7 Milliarden Dollar
an Fürsorgegeldern für Immigran- ten aufwenden, womit der Anteil
der Fürsorgeabhängigen unter Immigranten um 50 Prozent höher
sei als bei der Gesamtbevölkerung.
Die Bürgeraktion «Americans for Immigration Control» sammelt die Antworten ein und nutzt sie für ihre Lobby-Arbeit im amerikanischen Kongress. Angesichts der durch die USA massiv verschärften Mass- nahmen zur Terrorismusabwehr verspricht sich «Americans for Immigration Control» gute Chancen, eine Mehrheit des Kongresses für verschärfte Immigrations-Bestimmungen zu gewinnen.
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