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Der
aktuelle Frontseitenkommentar von Chefredaktor Ulrich Schlüer vom 16.
Juni 2006
Die
Ausländer-Kriminalität nimmt zu
Konsequenzen
In jedem
Schweizer Kanton, der eine Kriminalitäts-Statistik führt, wird die
Tatsache bestätigt: Die schwere Gewaltkriminalität - Tötungsdelikte,
Raub, Vergewaltigung - nimmt in der Schweiz markant zu. Und als zweites wird
vom Bodensee bis zum Genfersee erhärtet: Auch der Anteil von Ausländern
an der Täterschaft nimmt von Jahr zu Jahr zu. Die wachsende Ausländerkriminalität
ist beunruhigende Realität.
Kein Wunder, dass allenthalben Konsequenzen gefordert werden. Aber was für Konsequenzen! Die Antischweiz-Ideologen entwickeln Allüren, jeden, der von "Ausländerkriminalität" als einer statistisch nachweisbaren Bedrohung spricht, verunglimpfend in den Dunstkreis des Rassismus zu stellen. Und einige Funktionäre glauben, die wachsende Ausländerkriminalität mittels Masseneinbürgerung zum Verschwinden bringen zu können. Wieder andere fordern - von den Medien auffällig unterstützt - die Entwaffnung aller Schweizer, indem sie die Abgabe der persönlichen Waffe an den Wehrmann für die Aufbewahrung zuhause unterbinden wollen.
Wer mit solch tendenziöser Forderung von der zunehmenden Ausländerkriminalität ablenken will, verhält sich so logisch wie jener, der, weil Bahnunterführungen spätnachts überdurchschnittlich oft Schauplatz von Übergriffen gegen Frauen bis hin zu Vergewaltigungen sind, die Abschaffung der Eisenbahn fordern würde.
Ausländer besitzen doch keine Armeewaffen. Aber sie kommen zu Waffen, wo immer sie welche einsetzen wollen. Sind es nicht Schusswaffen, so eben Stichwaffen.
Nein, wer die Ausländerkriminalität vermindern, ausmerzen will, muss endlich das Ausländerproblem unter Kontrolle bringen: Er muss die illegale Einwanderung unterbinden. Er muss den Asylmissbrauch (der Anteil von Asylanten bzw. illegal Anwesenden an der durch Ausländer verursachten Kriminalität nimmt ebenfalls deutlich zu) unter Kontrolle bringen. Ordnung zu schaffen, Ordnung zu sichern, ist nichts Unmenschliches. Die Eindämmung der Ausländerkriminalität wäre auch ein Segen für die hier legal lebenden und arbeitenden Ausländer, nicht nur für die Schweizer.
Der Zeitpunkt, die richtigen
Konsequenzen zu ziehen, ist da: Bringen wir die Missstände im Ausländerbereich
in Ordnung. Am 24. September 2006 mit einem Doppel-Ja zum neuen Ausländer-
und zum neuen Asylgesetz.
Ulrich Schlüer