Nr. 8, 22. März 2002

Entwicklung der Schweizer Wohnbevölkerung
Zuwachs nur «dank» Einbürgerungen

Die Zahl der Schweizerinnen und Schweizer hat im Jahr 2001 um 0,3 Prozent, also um rund 19¹700 Personen zugenommen.

Im Jahr 2000 hatte die Zunahme gemäss Mitteilung des Bundesamtes für Statistik noch 21'871 Perso- nen, also 0,4 Prozent der Gesamtbevölkerung, betragen. Die Zunahme ist ­ wie das Bundesamt für Statistik weiter mitteilt ­ ausschliesslich auf den Erwerb des Schweizer Bürgerrechts durch Ausländer zurückzuführen. Der Sterbeüberschuss und der Auswanderungsüberschuss hätten sonst im letzten Jahr zu einer Abnahme der Schweizer Wohnbevölkerung geführt.

Die Zahl der neu eingebürgerten Schweizer hat im Jahr 2001 gegenüber 2000 nicht weiter zugenommen, war aber mit 27'600 mehr als dreimal so hoch wie 1991 (8757). Der Anstieg ist in erster Linie auf Ände- rungen der schweizerischen Bürgerrechtsgesetze zurückzuführen, die seit dem 1. Januar 1992 in Kraft getreten sind. Seither ist in der Schweiz die Doppelbürgerschaft zugelassen. Zudem geniessen auslän- dische Ehegatten von Schweizern und Schweizerinnen die Vorteile der erleichterten Einbürgerung.

Die ständige ausländische Wohnbevölkerung betrug Ende 2001 insgesamt 1'459'100 Personen. Der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr beträgt 34'700 oder 2,4 Prozent. Im Jahr 2000 betrug der Zuwachs noch 17'740 Personen oder 1,3 Prozent. Die jährliche Zunahme der ausländischen Wohnbevölkerung schwächte sich zwischen 1991 und 1996 deutlich ab. 1997 und 1998 blieb sie stabil. Seit 1999 ist wieder ein markantes Wachstum zu verzeichnen.

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