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Der aktuelle Frontseitenkommentar von Chefredaktor Ulrich Schlüer vom 27. Januar 2006

Vom Wirken der Asylmissbrauchs-Funktionäre
Rechtsverzerrung

Der massive Druck aus der Öffentlichkeit vermochte schliesslich gar die Asylrekurs-Kommission wachzurütteln: Endlich - nach zweijährigem Hinauszögern - sah selbst diese Kommission sich genötigt, sich zur notorisch gewalttätigen Roma-Familie von Rüschlikon zu einer Art Entscheid durchzuringen.

Doch was für ein Entscheid: Die männlichen Gewalttäter und Schläger müssen - was längst überfällig war - die Schweiz verlassen. Die weiblichen Familienmitglieder, nicht minder brutal, erhalten "spezielle Betreuung". Hier in der Schweiz. Auf Steuerzahlers Kosten. Offensichtlich ein Beispiel "feministischer Justiz", weit entfernt von "gleicher Strafe für die gleiche Tat" ...

Dass die junge Anführerin einer Schlägerbande in keiner Schulklasse tragbar ist, kümmert vom Feminismus getränkte Justiz-Funktionäre selbstverständlich überhaupt nicht. Einzelunterricht für Schläger-Schülerinnen: Das soll der Steuerzahler richten. Punkt.

Damit nicht genug der Rechtsverzerrung. Nicht minder stossend ist, dass der Entscheid der Asylrekurs-Kommission für hiesige Behörden - bis hinauf zum Bundesrat - letzt-instanzlich, also unanfechtbar, ist. Nicht aber für die Betroffenen und ihre professionellen Begleiter.
Diese haben - dem Wunsch der verprügelten Mutter folgend, die die Strafverfolgung gegen den Prügelgatten bewirkt hatte - bereits wieder rekurriert. Absender der Beschwerde ist die "Beratungsstelle für Asylsuchende" - untrennbarer Teil der sich im Asyl-Missbrauch auf Kosten der Steuerzahler fett-saugenden Begleitbürokratie.

Als letzten Trumpf spielen die hiesigen Asyl-Missbrauchs-Funktionäre die Uno aus: Die Uno, der die Polizeigewalt im Kosovo übertragen ist, werde die Rückführung der kriminellen Roma sicher verhindern. Offenbar wissen hiesige Funktionäre, dass sich dort aktive Uno-Funktionäre Probleme lieber vom Hals halten. Funktionärs-Leben wird dann einfacher …

Eines ist klar: Verunmöglicht die Uno die Rückführung der kriminellen Roma, dann sind die Swisscoys unverzüglich - weil für die dortige Sicherheit völlig wirkungslos - zurückzuziehen. Damit das Geld, das für die Swisscoys nutzlos ausgegeben wird, wenigstens zur Teil-Abdeckung der durch die unfähige Asylrekurs-Kommission verursachten Folgekosten genutzt werden kann.


Ulrich Schlüer

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