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Der aktuelle Frontseitenkommentar von Chefredaktor Ulrich Schlüer vom 16. Januar 2004
Dramatische
Zunahme der Aids-Ansteckungen
Schicksalsschläge?
Alarm: Die Zahl der Aids-Infizierten
nimmt in der Schweiz wieder dramatisch zu. Jeden Tag zwei neue Fälle.
Unser Land gehört, gemessen an den Aids-Ansteckungen, heute gesamteuropäisch
in die Spitzengruppe. Insbesondere bei in städtischen Agglomerationen
wohnhaften jungen Frauen ist eine
geradezu beängstigende Zunahme zu verzeichnen. Über die Gründe
dieser vor allem für Junge bedrohlichen Entwicklung schweigt sich das
Bundesamt für Gesundheit (BAG) zu Bern aus. Es flüchtet sich bloss
in allgemeine Ermahnungen, die Jungen müssten bei ihren sexuellen Kontakten
eben
vorsichtiger sein...
Dabei kennt das BAG den Hauptgrund für die neuerdings wieder alarmierende
Zunahme von Aids-Fällen bis zum Jahr 2000 zeigte die Ansteckung
rückläufige Tendenz ganz genau: Berns Laisser-faire gegenüber
der unkontrollierten, meist illegalen Einwanderung ist die Ursache. Ein sehr
grosser, viel zu grosser Teil dieser Illegalen kommt aus Schwarzafrika, wo
die Aids-Seuche regelrecht grassiert. Das BAG weiss haargenau, dass ein bedeutender
Teil der illegalen oder legalen Einwanderer aus Schwarzafrika bei jenen
aus Ländern südlich der Sahara kann die Infizierten-Rate bis zu
fünfzig Prozent betragen HIV-positiv sind, schon wenn sie unsere
Landesgrenze überschreiten. Junge Mädchen, die sich in jugendlicher,
von niemandem behinderter Verblendung mit diesen vermeintlich attraktiven
Schwarzen einlassen, gehen ein tödliches Risiko ein...
Längst wurde gefordert, Bern müsste wenn es diese illegale
Einwanderung schon nicht zu stoppen in der Lage ist zumindest die Einwanderer
aus Ländern südlich der Sahara systematischen Aids-Tests unterziehen.
Das sei, meint Bern, «unverhältnismässig», weil der
Aufwand dafür sehr gross sei. Hiesige Mädchen einem tödlichen
Ansteckungsrisiko auszusetzen, ist nach BAG aber offenbar nicht unverhältnismässig.
Und dann kommen auch noch die notorisch um angeblichen Rassismus Besorgten:
Weil sorgfältige Aids-Tests eine Quarantäne zumindest von einigen
Tagen erfordern würden, wäre es diskriminierend, nur Schwarzafrikaner
solcher «Behandlung» zu unterziehen. Und so lässt es das
BAG eben bleiben gleichzeitig mit allgemeinen Worten die Zunahme der
Aids-Fälle in der Schweiz sozusagen als Schicksalsschlag aus heiterem
Himmel beklagend. Die Aids-Zunahme ist alles andere als ein Schicksalsschlag
aus heiterem Himmel. Sie geht zurück auf todbringendes Versagen von Funktionären
und Ideologen. Man müsste beide für die Folgen ihrer skrupellosen
Verantwortungslosigkeit haftbar machen.
Ulrich Schlüer